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Pflege, Reparatur und Aufbereitung von Cabrioverdecken

Verdecke für Cabrios werden heute zumeist aus Stoff, Kunststoff, Leder oder Kunstleder gefertigt. Während Hardtops genauso wie die übrigen lackierten Karosseriebauteile behandelt und poliert werden können, stellen Cabrioverdecke besondere Anforderungen, weil sie besonders empfindlich sind.

Die stete Bewegung im Verdeckmaterial durch das wiederkehrende Öffnen und Schliessen versprödet und beschädigt unter Witterungseinfluss auch das hochwertigste Material. Einen vorzeitigen Austausch kann nur eine kontinuierliche Pflege gewährleisten. Das Material muss unbedingt geschmeidig gehalten werden um Bewegungsbrüche zu vermeiden, gleichzeitig wird dadurch ein Witterungsschutz bewirkt, der die Lebensdauer des Verdecks verlängert. Das zu verwendende Pflegemittel richtet sich nach dem Material und dem Alter des Verdecks.

Die Flexibilität, die die Beweglichkeit des Verdeckmaterials und damit dessen Funktionserfüllung ermöglicht, ist leider gleichzeitig der Grund für die wetterbegünstigte Anfälligkeit des Materials. So erklärt sich auch der häufig ungepflegte Eindruck, den ein Verdeck schnell selbst bei sehr werthaltigen Fahrzeugen macht.
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Frischekur für Ihr Verdeck

typische Frühjahrs-Verschmutzungen an einem Cabrioverdeck aus Stoff

Unbedingt umgehend zu entfernen sind alle natürlichen Materialien, wie Baumharz und Vogelkot, sie greifen die Oberfläche des verbauten Materials schnell an und führen umgehend zu nicht mehr zu entfernenden Beschädigungen besonders an eventuell vorhandenen Nahrstellen. Nach der gründlichen Reinigung ist unter Umständen eine Imprägnierung empfehlenswert, wie sie die Fahrzeughersteller auch an Neufahrzeugen durchführen, sie trägt zwar zur Dichtigkeit nichts bei - wie häufig irrtümlich gemeint - sie schützt aber das Material gegen die Witterung und verlängert so die Geschmeidigkeit des Materials. Unter gar keinen Umständen sollten Sie aber eine Sprühwachsbehandlung in der Waschanlage wählen, Ihr Verdeck ist sehr empfindlich gegenüber den dort angewendeten Temperaturen.

Ein Sonderproblem stellt häufig das in das Verdeck eingelassene Rückfenster dar (bei älteren Modellen aus Kunststoff, mittlerweile auch häufig aus Glas), es unterliegt ebenfalls den Einflüssen der Verdeckbewegung und der Witterung, im Ergebnis führt das häufig zu einer häßlichen Schleierbildung oder Trübung des Fensters.
Aber auch diese Verschmutzung ist nicht für die Ewigkeit gemacht: das durchsichtige Material läßt sich wie Lack oder Scheinwerfergehäuse etwa schleifen. Nach Abtrag der beschädigten Oberfläche, Politur und Versiegelung läßt sich in vielen Fällen ein hervorragendes Ergebnis erreichen, das nicht oder nur kaum vom Neuzustand zu unterscheiden ist. Und dann kann der Sommer ruhig kommen.

 


Revision: 2012/06/01 - 23:09 - © TW Autopflegeservice UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG, Köln